8. Juni 2015 – Die Unfallrate in der Zementindustrie in Deutschland ist 2014 erneut auf nun 7,43 Unfälle mit mehr als drei Ausfalltagen (BG-Richtlinie) je einer Millionen Arbeitsstunden gesunken. Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle ist ebenfalls auf einen Tiefstwert von 66 zurückgegangen. Diese und weitere Daten stammen aus der nun veröffentlichen Broschüre „Zahlen und Daten – Zementindustrie in Deutschland 2015“ des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ).

Die konstante Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in den Werken der Zementindustrie gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben des VDZ. Unterstützt durch erfahrene Sicherheitsingenieure und Arbeitsschutzexperten aus den deutschen Zementwerken entwickelt der VDZ in seinen Fachgremien Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit. Mit seinem Arbeitssicherheitspreis und der Erfassung der VDZ-Unfallstatistik würdigt der VDZ die Maßnahmen und Erfolge der deutschen Zementwerke bei der Verbesserung der Arbeitssicherheit ihrer Beschäftigten. So konnte gemeinsam erreicht werden, dass die Unfallhäufigkeitsrate auf Basis meldepflichtiger Unfälle gemäß Definition der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie in den deutschen Zementwerken seit 1969 auf weniger als ein Fünftel des ursprünglichen Wertes gesunken ist.

Insgesamt hat die Zementindustrie in Deutschland 2014 mit rund 7.900 Beschäftigten etwa 32 Millionen Tonnen Zement produziert und einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Mit der Broschüre „Zahlen und Daten“ stellt der VDZ ein wichtiges Instrument für die Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zementindustrie zur Verfügung. Ausgewählte Inhalte zu Zementproduktion, -absatz und -verbrauch sowie zum Rohstoffeinsatz und zur Arbeitssicherheit finden sich im Bereich Publikationen & Branchendaten der VDZ-Webseite. Die gedruckte Fassung der Broschüre „Zahlen und Daten – Zementindustrie in Deutschland 2015“ kann im Betonshop bestellt werden.

Loading pages...